(Auszug aus einem Infoblatt, das von Hr. Herbert Demleitner erstellt wurde, die Komplettfassung liegt in der Frohnberggaststätte zum Mitnehmen aus)
Urkundlich wird der Frohnberg als Hofstätte erstmals 1188 und eine Kirche „St. Peter“ erst 1468 erwähnt. Der Hof wurde im 30-jährigen Krieg verwüstet.
Der Beginn der Wallfahrt ist nicht genau nachweisbar. Sie hat aber nach dem 30-jährigen Krieg mit der Zuflucht von Einsiedlern und Wiederbesiedlung verstärkt eingesetzt. Damit hat sich auch üblicherweise auch der Wirtschaftsbetrieb entwickelt.
Die Klause in der heutigen Form wurde um 1750 erbaut. Die Bewohner und ihre Aufgaben als Kirchenwächter sind in alten Akten noch festgehalten. Manche waren gleichzeitig auch Flurwächter.
Nach Beschlüssen von 1845 und 1860 mussten die Kirchenwächter für strenge Ordnung sorgen und Ärgernis verhüten. Der Frohnberg sollte Wallfahrtsort und kein Ausflugsort sein.
Seit 1845 ist die Klause wieder im Besitz der Katholischen Kirche.
(..) der vermehrte Verbrauch und die beengten Raumverhältnisse in der Klause führten letztlich dazu, dass 1936 durch den Bierlieferanten und Sägewerksbesitzer Konrad Huber aus Hahnbach eine eigene einfache Bierhalle gebaut worden ist. ...
(..) In den Jahren 1987/88 wurde anstelle der abbruchreifen Halle, die nicht mehr den gaststättenrechtlichen Erfordernissen entsprach, ein ganz neues „Wirtshaus mit Pfiff“ durch die Pfarrgemeinde St. Jakobus Hahnbach für über 900.000, 00 DM erbaut. Die politische Gemeinde gab dazu großzügig 400.000,00 DM und Gönner und freiwillige Helfer haben ca. 2.300 Arbeitsstunden dazu beigesteuert.
(..) Die Kapazität der Wirtschaft umfasst einen Gastraum für ca. 35, ein Nebenzimmer für ca. 75 und ein kleines Besprechungszimmer, das „Bischofstüberl“, für 12 Gäste. In den Sommermonaten steht den Wallfahrern und den vielen Idylle suchenden Spaziergängern eine große, neu angelegte Sonnenterrasse zur Verfügung.
(..) Der derzeitigen älteren Generation sind noch die folgenden, teilweise viele Jahre tätigen Pächter und teils deren Abkömmlinge in guter Erinnerung:
1918 - 1942 Paul und Anna Lobenhofer
1942 1956 dessen Neffe Johann Baptist und Liesl Lobenhofer
1957 1982 Konrad und Maria Huber
1983 1994 Hans und Amalie Meier (Enkel von Paul Lobenhofer)
1994 2000 Willi Burger
2001 2003 Titus Teleaga
2003 Uschi Graf, vom 01. April bis September
Seit 01.11.2003 Erika und Josef Fenk (Cousine zum ehemaligen Pächter Hans Meier und eine Enkelin zu Paul Lobenhofer). Seither mit „altem Blut“ und gastronomischer Erfahrung neuer Schwung im schönen Wirtshaus auf dem Frohnberg